Wohnungsbrand | Striehlstraße



tl_files/Allgemein/icons/uhr.png Einsatzdaten

Alarmzeit:

20.12.2018 um 20:50 Uhr

Einsatzort:

Striehlstraße

Ortszusatz:

Mehrfamilienhaus

tl_files/Allgemein/icons/car.gif Fahrzeuge

LF 16/12

MLF

ErkKw

MTW

tl_files/Allgemein/icons/email.gif Presse

HAZ

NeuePresse

"b1 - Zimmerbrand"

 

Erneut beschäftigte uns ein aufwendiger Brandeinsatz über mehrere Stunden hinweg:

Beim Eintreffen brannten mehrere Zimmer einer als Bordell genutzten Wohnung. Mehrere Trupps von uns führten gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr die unmittelbare Brandbekämpfung sowie die aufwendigen Nachlöscharbeiten unter schwerem Atemschutz durch. Am Ende waren alle Trupps von uns in den Einsatz eingebunden. Einer unser ausgebildeten Gruppenführer übernahm weiterhin die Koordination und Betreuung der rund 17 Bewohnerinnen und Bewohner. Auch der GEW der Feuerwehr Hannover kam hier zum Einsatz. Nach rund 3,5 Stunden waren wir wieder einsatzbereit im Feuerwehrhaus.

 

 

Im Einsatz:

 

Löschzug FRW1, FF Linden, B-Dienst West, GEW (Feuerwehrbus zur Betreuung), Pressesprecher, diverse Einsatzkräfte der Polizei Hannover

 

 

 

 

Hoher Sachschaden bei Wohnungsbrand in Mitte

 

20.12.2018 - Am späten Donnerstagabend kam es im Stadtteil Mitte zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus. Aufgrund des hohen Brandschadens ist die mit Gästezimmern untervermietete Wohnung derzeit nicht mehr bewohnbar. 17 teilweise leicht bekleidete Bewohner mussten vorläufig in einer städtischen Einrichtung untergebracht werden, sie blieben aber unverletzt.

 

Um 20:50 Uhr riefen mehrere Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses in der Striehlstraße die Feuerwehr, da in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss ein Brand ausgebrochen war. Alle Bewohner der mit mehreren Gästezimmern untervermieteten Wohnung konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie flüchten.  

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus allen Zimmern der Wohnung zu sehen weshalb sofort mehrere Atemschutztrupps eingesetzt wurden. Diese konnten den Brand schnell im Flur und einem Zimmer lokalisieren und unter Kontrolle bringen. Aufwändig gestaltete sich aber das Löschen der Brandnester sowie das Entrauchen des Gebäudes.  17 Bewohner waren bei den winterlichen Temperaturen zum Teil nur spärlich bekleidet aus der Gebäude geflüchtet und wurden daher umgehend in einem Bus der Feuerwehr untergebracht und betreut.  Da die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist, müssen sie durch das Wohnungsamt für die Nacht in einer Ausweichunterkunft untergebracht werden.

 

In der Wohnung entstand erheblicher Brand- und Rauchschaden der derzeit auf 200.000.- Euro geschätzt wird. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 10 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

 

 

Quelle: Pressebericht Feuerwehr Hannover


Zurück