Feuer im Krankenhaus | Humboldtstraße



tl_files/Allgemein/icons/uhr.png Einsatzdaten

Alarmzeit:

21.06.2020 um 22:03 Uhr

Einsatzort:

Humboldtstraße

Ortszusatz:

Krankenhaus Friederikenstift

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LF 16/12

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22.06.2020 - Hannover Calenberger Neustadt: Ein Kabelbrand in einem Geschirrspüler verursachte am späten Sonntagabend einen Einsatz der Feuerwehr in der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses DIAKOVERE Friederikenstift in der Humboldtstraße. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Notaufnahme geräumt werden. 

 

 

Ein Geschirrspüler brennt im Krankenhaus Friederikenstift

© Feuerwehr Hannover

 

 

Gegen 22:00 Uhr bemerkten Pflegekräfte der Zentralen Notaufnahme eine starke Rauchentwicklung aus einer Spülküche. Geistesgegenwärtig reagierten die Mitarbeiter. Sie setzten einen Notruf ab und begannen damit, die 13 in der Notaufnahme wartenden Patienten in sichere Bereiche des Krankenhauses zu evakuieren. Als glücklicher Umstand kam hinzu, dass bei Ausbruch des Brandes ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr vor Ort waren, welche gerade einen Notfallpatienten in die Notaufnahme gebracht hatten. Da die Rettungsdienstmitarbeiter sowohl Notfallsanitäter als auch Berufsfeuerwehrleute sind, konnten sie die Evakuierungsmaßnahmen fachkundig unterstützen. Durch die schnelle Reaktion der Mitarbeiter war die Notaufnahme bei Eintreffen des ersten Löschzuges bereits vollständig geräumt.

 

Zwei Atemschutztrupps gingen sofort ins Gebäude vor und konnten einen Kabelbrand in einem Geschirrspüler als Ursache für die starke Verrauchung ausmachen. Der Brand wurde mittels eines Kohlendioxidfeuerlöschers gelöscht und das defekte Gerät ins Freie gebracht. Anschließend galt es, auslaufendes Wasser aufzufangen und die Station vom Brandrauch zu befreien.

 

Zur Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Im Einsatz waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden sowie der Rettungsdienst mit 19 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften.

 


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