Gemeinschaftsübung der FG Messen & Spüren

20.02.2014 23:42

Am Samstag den 15. Februar 2014 übten alle an der Fachgruppe Spüren und Messen beteiligten Ortsfeuerwehren der FF Hannover in einer Gemeinschaftsübung das Vorgehen im Einsatzfall. Ziel der Übung war es die Kommunikation zwischen den einzelnen Messtrupps sowie das Einsatzkonzept zu überprüfen und zu verbessern. 

Simuliert wurde der Austritt einer Gaswolke aus gefährlichen Nitrosegasen, die nach einem Betriebsunfall aus dem Gebäude eines Schwimmbades austrat. Der böige Nordwestwind trieb die Gaswolke über den Stadtteil Linden Nord bis vor die Tore der Leibniz Universität.

Zur Messung der Konzentration giftiger Stoffe und zur Abgrenzung der Größe der sich verbreitenden Gaswolke wurde ein Messtrupp auf einem CBRN Erkundungsfahrzeug eingesetzt, da über die Fahrzeugmesstechnik ein großes Areal schnell erfasst werden kann.

Weitere Messtrupps gingen parallel im Nahbereich des Schwimmbads unter Atemschutz vor um die Konzentration der Gaswolke zu erfassen.

Sämtliche Messergebnisse wurden zeitnah im Gerätewagen Mess der BF Hannover aufbereitet und standen so zur weiteren Einsatzplanung schnell zur Verfügung.

Nach etwa 2,5 Stunden wurde die Übung beendet und in einer Übungsnachbesprechung aufbereitet. Hier zeigte sich, dass die erarbeiteten Messkonzepte und die dazu notwendigen Protokolle gut funktionierten und die getrennte Kommunikation der einzelnen Messtrupps deutliche Vorteile gegenüber einer Funkgestützten Kommunikation bietet.

 

 ABC ErkKw

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