Die Ernte des Krieges

Die Kameraden Olinsky, Küper und Schuhmann fielen in Feindesland. Kamerad Lindemann kam während der Brandbekämpfung bei einem Luftangriff zu Tode. Brandmeister Wolpers, der ebenfalls um Wehrdienst eingezogen worden war, kehrte bisher nicht zurück und gilt als vermißt. Viele Kameraden wurden verwundet, viele gerieten in Gefangenschaft und kehrten erst später wieder in die Heimat zurück. Bei Kriegsende zählte die Wehr nominell noch 26 aktive und 12 Mitglieder der Altersabteilung. Aber in den Wirren der Nachkriegszeit war der Zusammenhalt gänzlich verlorengegangen.

Nachdem die polizeiliche Organisationsform nach dem Reichsfeuerlöschgesetz von der Besatzungstruppe wieder aufgehoben worden war, versuchte Oberfeuerwehrmann Wüstefeld, der Brandmeister Wolpers während dessen Abwesenheit vertreten hatte, die Angehörigen des Löschbezirks Linden wieder zu sammeln. An der ersten Mitgliederversammlung nach dem Kriege am 14. Oktober 1945 nahmen „ganze" vier Kameraden teil. Es gelang noch nicht die alten Kameraden wieder zusammenzuführen und Bekleidung und Geräte für den Löschbezirk zu beschaffen.

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